PK Freckenhorst
PK    Freckenhorst

Carportturnierserie Fällt in diesem Jahr aus !
Auf Grund der derzeitigen Entwicklung der Coronakrise und der bisher noch nicht absehbaren Folgen und Länge der da durch eingeschränkten Lebenssituation haben wir beschlossen die Carportturnierserie für dieses Jahr ganz abzusagen!
Bleibt Gesund
Guido

 

Bericht von Guido Bergob auf der Hompage über die sehr erfolgreiche Teilnahme von Wilfried Terweih mit dem NRW-Kader beim Länderpokal der Veteranen im Baden-Württembergischen Rastatt.

DPV-Ehrung für

Alfons Schulze Niehues

Im Rahmen einer Klausurtagung des Deutschen Pétanque Verbandes DPV wurde "unser" Alfons Schulze Niehues für den jahrzehnte langen unermütlichen Einsatz im Verband, insbesondere der Organisation und Durchführung der Deutschen Meisterschaften geehrt

Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch !

Unsere jährliche Veranstaltung 24 Stunden rund um die Uhr ist seit fast 30 Jahren ist auch zum größten Teil das Werk von Alfons und den vielen Helfern in der Zeit.

Wenn man die Arbeit hinter den Kulissen schon einmal miterlebt hat dann, kann man den Einsatz von Zeit, Arbeit, Kreativität, Begeisterung und Leidenschaft nicht hoch genug bewerten! Wir haben alle zu Danken.

☜    www.deutscher-petanque-verband.de/ehrung-fuer-alfons-schulze-niehues/

Tuniersieger 24h Triplette 2019

Matthias Laukart - Mooritz Wiegand - Tess Hauptvogel - Lasse Stentenbac      Horb / SV Siemens Mülheim

 

Wiedersehen beim 24h-Bouleturnier auf dem Hof Schulze Niehues.

 

14 Spieler aus Pavilly beim 24 h-Turnier

 

 

 

 

Bericht vn Dieter Mevert

 

-dm- Freckenhorst: Viel Lob erhielt die Bouleabteilung des Partnerschaftskomitees Freckenhorst – Pavilly von weit angereisten Dreiermannschaften aus ganz Deutschland für die vorzügliche Organisation und angenehme Atmosphäre beim 24-Stunden-Boule -Turnier in der Reithalle Schulze-Niehues. Für die Freckenhorster war es auch ein Wiedersehen mit den Freunden aus Pavilly. Der Bouleclub Pavilly war mit vierzehn Mitglieder angereist und hatte drei Mannschaften gemeldet. In der Halle fielen die französischen Gäste sofort auf, nicht nur , weil sie die größte Gruppe bildeten, sondern wie eine Familie rund um einen langen Tisch saßen und sich sichtbar wohlfühlten. Dabei gab es auch die Gelegenheit, sich an die wechselvolle rund dreißigjährige Geschichte der Treffen zwischen den Boulespielern aus Pavilly, Barentin, Warendorf und Freckenhorst und das Zusammenwachsen der Spieler und ihren Familien zu erinnern. Fast von der ersten Stunde mit dabei war Didier Fleurier (59, Barentin, bei Gesamtgruppe vorne rechts). Er wusste noch, dass es Claude Beuriot, der damalige Präsident des Bouleclubs Barentin war, der ein Treffen der Barentiner und Warendorfer Boulespieler im Rahmen der Städtepartnerschaft vorschlug. Diese Idee wurde umgesetzt. Einmal pro Jahr trafen sich danach die Boulespieler in Barentin und beim Rückbesuch auf dem Freckenhorster Bouleplatz und als Barentiner Mannschaft später beim 24-Stunden-Turnier. Es waren überwiegend Aktive aus Freckenhorst, die sich aber der deutsch-französischen Gesellschaft Warendorf angeschlossen hatten, weil das Partnerschaftskomitee Freckenhorst – Pavilly keinen Dachverband hatte, um an Meisterschaftsspielen teilnehmen zu können. 

Didier Fleurier erinnerte sich noch an zwei Namen auf Warendorfer Seite: Theo Rüter und Heinz-Josef Strotkamp (†). Seit 25 Jahren hat er kein Treffen verpasst und ist eine Integrationsfigur in Barentin, wo er sogar Präsident des Clubs war ( 2014 – 2017). In den vergangenen vier Jahren hat es viele Veränderungen gegeben. 2015 hatte die Stadt Barentin richtig investiert und das „Boulodrome“ in Barentin mit einer modernen Bedachung versehen. Etwa zeitgleich hatte sich die Bouleabteilung in Freckenhorst von der DFG Warendorf gelöst und sich dem Partnerschaftskomitee Freckenhorst angeschlossen. Schon beim nächsten Treffen am Himmelfahrtstag in Barentin war die Mannschaft als PK Freckenhorst am Start, der Name war ein anderer, die Gesichter blieben aber dieselben. Auch als Ausrichter für das Turnier in Freckenhorst änderte sich nur der Name. 

Große Einbrüche gab es in den letzten beiden Jahren allerdings in Barentin. Die Leistungsträger in den Boulemannschaften fanden nicht die gewohnte Unterstützung und zogen die Konsequenzen. Über zwanzig Spieler meldeten sich in umliegenden Boulevereinen an, vor allem im Nachbarort Pavilly. Auch Didier Fleurier tat diesen Schritt, über den sich Jimmy Levesque, Präsident des Bouleclubs Pavilly, besonders freute (Gruppenfoto, rechts hinter Didier F.), hatte er doch einen wertvollen Unterstützer gefunden.

Fragt man Didier F., ob er nicht in den Vorstand des Bouleclubs Pavilly einsteigen wolle, dann hält er sich zurück. „Meine Frau will in den nächsten zwei Jahren nach Nizza an die Côte d’Azur ziehen. Mir fällt das sehr schwer, zumal ich im nächsten Jahr zum ersten Mal Opa werde und dann fern von meinem Enkelkind und meinen Boulefreunden in Pavilly bin.“

So änderte sich im Lauf von dreißig Jahren zwar eine Boulefreundschaft zwischen Barentin und Warendorf in eine zwischen Pavilly und Freckenhorst. Was in all den Jahren aber unverändert blieb, ist die Unterbringung in den Familien, Basis für nachhaltige enge Verbundenheit.

Natürlich kam das Sportliche nicht zu kurz. Eine Pavillaner Mannschaft traf in der Finalrunde auf den späteren Sieger mit deutschen Meistern in der Mannschaft. Pavilly verlor mit 12 : 13, verpasste somit den Turniersieg und landete nach einer weiteren Punkteauswertung auf dem vierten Platz. Die zweite Mannschaft erreichte unter den 48 Teams Platz acht, während die dritte Mannschaft im Poule B Rang fünf belegte, was in der Gesamtwertung noch einem 15 Platz gleichkommt. Alle Pavillaner Mannschaften kamen damit auch in den Genuss einer Geldprämie, so dass es beim abschließenden Abendessen mit dem Vorstand und den Helfern der Bouleabteilung und den französischen Gästen nur glückliche Gesichter gab.

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